Monochordliege

 

Die Monochordliege, auch Klangbett oder Klangliege genannt, hat die Grösse einer Massageliege und ist mit 55 gleich gestimmten Saiten bespannt. Gleich gestimmt heisst, alle Saiten sind auf den Grundton F / 432 Hz gestimmt.

Der Ton F basiert auf einem Naturgesetz, daher ist er ein absolut natürlicher Ton, einer der 3 Erdentöne (Planetentöne nach Hans Cousto). Die dem Ton F zugehörige Farbe ist violett, die einzige, die im Farbspektrum des Regenbogens zweimal vorhanden ist. Nämlich am Anfang und am Ende. Aus diesem Grund ist er sehr gut geeignet um oben und unten zusammen zu bringen.

Pythagoras hat mit seinem zunächst einseitigen Monochord die Teilungsverhältnisse von Saiten erforscht. Die heutige Monochord-Klangliege ist die „Königin“ der Therapieinstrumente. Die vielen Obertöne erzeugen einen wohltuenden Klang wie ein einhüllender, zarter Dom von feinen Schwingungen sowie kräftige, körperlich spürbare Vibrationen. Die Monochordliege-Behandlung wirkt harmonisierend auf allen Ebenen, der körperlichen, geistigen und seelischen.

Wenn ich einen Klienten bespiele hat das Denken „frei“. Ich spiele nach keiner Strategie, ich lasse mich führen durch den Klang. Das bedeutet eigentlich, ich spiele nicht, vielmehr lasse ich spielen. Meine Grundhaltung ist absichtslos und wohlwollend, ich komme in Resonanz mit dem Klienten und meinem Instrument. Es darf passieren was für den jeweiligen Klienten gut und auch zu verarbeiten ist. Die vielschichtigen und harmonischen Schwingungen, begünstigen den Gesundungsprozess und wirken sich positiv auf das vegetative Nervensystem aus. Durch die Tiefenentspannung wird das Wohlbefinden in allen Bereichen gefördert.

In der Schweiz wird das Behandlungs-Monochord schon längere Zeit zur Schmerzlinderung eingesetzt. Bei akuten oder chronischen Schmerzen werden durchaus positive Erfolge verzeichnet. Zunehmende Beliebtheit erlangt die Monochordliege, durch professionelle Anwendung, auch im Wellnessbereich. 

 

                                 Klangschalen

 

Klangschalen haben ihren Ursprung im fernöstlichen Raum (Tibet, Nepal, Nordindien) und dienten zunächst als Opferschalen bei religiösen Ritualen oder ganz einfach als Essgeschirr. Erst nach ihrer weiteren Verbreitung, wurden sie auch zu Meditationszwecken eingesetzt. Die klassischen Klangschalen, sind aus verschiedenen Metalllegierungen hergestellt und sind gehämmert, getrieben oder gegossen. Alle Klangschalen, die wir in unserer Therapie brauchen, haben die für Eintoninstrumente typische Charakteristik eines Grundtones und -je nach Qualität und Spielweise- eine grosse Anzahl an harmonischen Obertönen.

Der Klang einer einzelnen Schale ist sehr fein und sanft. Dies wird vor allem beim langsamen Verklingen deutlich. Im Zusammenspiel mehrerer Klangschalen, entsteht ein Klangzelt mit einer besonderen Vielfalt von Klängen. Aufgrund der Tatsache, dass die Klänge sehr fein sind, können uns diese bis hin zur „Versenkung“ führen. Dabei finde ich es sehr hilfreich, die Klänge „vergehen“ zu lassen, damit der Klient die Wechselwirkung von Klang und Stille bewusst wahrnehmen bzw. erfahren kann.

 

                                XD-Klangröhren

 

Durch die von Hans Hägi-Santana entwickelten XD-Klangröhren, stehen die binauralen beats erstmals in einer sehr bekömmlichen, wie auch natürlichen Klangqualität zur Verfügung. Die präzise kosmisch gestimmten Röhren aus Messing, klingen rund und mehrschichtig. Das ist sehr wohltuend für die Ohren und macht das gleichzeitige Anregen verschiedener Gehirnfrequenzen möglich.

Die Klangröhren eignen sich besonders gut, um eine Harmonie zwischen der linken und der rechten Gehirnsphäre (Synchronisation) herzustellen.

Da die beiden Klangröhren eine kleine Differenz (0.5 Hz) haben, geben wir den Gehirnhälften einen kleinen Impuls sich zu synchronisieren.

Wenn unser Gehirn zwei fast identische Dinge aufnimmt, dann versucht es die beiden zusammen zu bringen (dreidimensionales Sehen und Hören). Die beiden fast gleichen Schwingungen verschmelzen zu einem Ton, der immer wieder lauter und leiser wird, das wiederholt sich immer wieder, weil unser Gehirn die beiden Schwingungen (Töne) zusammenbringen will.

Durch dieses Zusammenspiel der linken und rechten Hirnhälften ist es uns möglich, effektiver zu lernen und neue Ideen zu entwickeln. Das Leben ganzheitlicher wahrzunehmen und schöpferisch tätig zu werden. Der Klient wird in seine Mitte gebracht, dort wo er Zugang zu seinen Selbstheilungskräften hat. Dies unterstützt die Konzentration, wirkt beruhigend oder anregend, dies führt uns zu einem ausgeglichenen und zentrierten Sein.

Therapeuten aus verschiedenen Richtungen schätzen die Klangröhren als Einstiegshilfe und zum Ankommen, wirklich bereit sein für die Themenarbeit. Sie sind eine grosse Hilfe beim Erlernen von neuen Verhaltensweisen.

Die Klangröhren eignen sich sehr gut bei Erschöpfungszuständen / Burnout, Unruhezuständen, Kopfschmerzen, Migräne, Ohrengeräuschen, Prüfungsangst, Lernschwierigkeiten, Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen. Sie verfeinern das Gehör, geben scheinbar übergrossen Problemen wieder ihre natürliche Proportion, gleichen aus und reduzieren Stresssymtome. Dies sind nur ein Teil, der vielen positiven Wirkungsweisen dieses Instruments.

 

                                              Gong

 

Der Gong stammt aus China und wurde ursprünglich –wie auch die Trommel- bei rituellen Zeremonien verwendet. Seine Größe kann bis zu 1,3 Meter im Durchmesser betragen. Die ideale Grösse bewegt sich zwischen 90 cm bis zu 1,3 Metern. Mein Gong ist ein Tamtam, der etwas kleinere Gong wird Sonnengong (weil er wie eine goldene Scheibe aussieht) oder Windgong genannt. Sein Klangbild beinhaltet nebst den Obertönen, einen sehr intensiven Grundton.

Von den für unsere Therapieform geeigneten Eintoninstrumenten ist der Gong eines der gewaltigsten überhaupt. Sein Klangvolumen beinhaltet eine Kraft, die beim nicht fachgerechten Spielen, an die Grenze dessen geht, was ein Mensch psychisch und physisch ertragen kann. Seine Ausstrahlung auf meine Klienten ist urgewaltig und sie vergleichen ihn mit einem Sturm oder einem reinigenden Gewitter. Es ist vor allem die Art seiner „Reaktion“, die sowohl den Klienten als auch mich als seinen „Spieler“ immer wieder überrascht. Sein „Spiel“ versetzt nicht nur Raum und Boden in Schwingung, sondern dringt auch mit einer entsprechenden Intensität in den menschlichen Körper ein, die es beinahe unmöglich macht, sich willentlich dagegen zu wehren.

 

Rechtlicher Hinweis

Die auf dieser Website beschriebenen Therapieformen ersetzen keinesfalls den Arztbesuch, sondern verstehen sich als mögliche Ergänzung zur Schulmedizin. Es werden weder ein Heilversprechen noch Diagnosen abgegeben. Verordnete Medikamente oder Therapien sollten nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt abgesetzt werden.