Therapie Traditionelle Chinesische Medizin
Inhalt der Chinesichen Arzneimitteltherapie (auch TCM Phytotherapie genannt) sind pflanzliche, mineralische und traditonsgemäss ein paar tierische Produkte mit bekannten heilenden Eigenschaften. Von den ungefähr 5000 bekannten dokumentierten Einzelsubstanzen überwiegen klar die pflanzlichen Wirkstoffe. TCM-Arzneimittel sind nicht deshalb «chinesisch», weil ihre Inhaltsstoffe nur in China zu finden sind (Viele der Kräuter wachsen auch in unseren Breitengraden). Vielmehr ist ein Arzneimittel «chinesisch», weil es gemäss den Theorien der Traditionellen Chinesischen Medizin spezifische heilende Eigenschaften (wichtig sind Geschmack, Temperatur und Leitbahneintritt) besitzt.
Die 400 am häufigsten verwendeten Einzelsubstanzen werden ausgleichend aufeinander abgestimmt und zu einer komplexen individuellen Rezeptur zusammengestellt. Traditionsgemäss, werden diese Kräuter zu täglich frisch gemachten Tees, sog. Dekokte zubereitet. In der Schweiz kommen heute vorwiegend moderne Verabreichungsformen wie Granulat-Extrakte, Tabletten und Hydrophile Konzentrationen zum Einsatz. Oft wird die Chinesische Arzneimitteltherapie mit der Akupunktur kombiniert.



Im Gesundheitszentrum wird diese Therapie von folgenden TherapeutInnen praktiziert:
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Anwendungsgebiet:
Die folgende Indikationsliste führt Krankheiten und Störungen auf, die sich erfahrungsgemäss besonders effizient mit den Methoden der TCM therapieren lassen. Die Angaben stützen sich auf die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Liste ist nicht vollständig, sondern soll auf die vielfältigen Wirkungsweisen der TCM hinweisen.
Neurologische Krankheiten
- Schwindel
- Tinnitus (Ohrgeräusche, Ohrensausen)
- Ischialgien (Schmerzen der Lendenwirbelsäule, z.B. Hexenschuss)
- Periphere Neuropathien (Nervenleiden)
- Trigeminusneuralgie (Schmerzattacken im Gesicht)
- Behandlungen nach Schlaganfall
- Kopfschmerz/Migräne
Orthopädische Krankheiten
- Chronische Rückenschmerzen
- Bandscheibenvorfall
- Arthritis und Arthrose
- Rheumatische Erkrankungen
- Epikondylitis («Tennisellenbogen»)
- Schulter-Arm-Syndrom
- Nackenschmerz, Nackensteife
Innere Krankheiten
- Anämie («Blutarmut»)
- Bronchitis
- Metabolisches Syndrom (Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Insulinresistenz; Vorstufe der Diabetes)
- Hypertonie (Bluthochdruck)
- Fettleibigkeit
- Diabetes mellitus (krankhafte Erhöhung des Blutzuckers)
- Fettstoffwechselstörungen
- Gicht
- Hämorrhoiden
- Krampfadern
Gynäkologie/Urologie
- Menstruationsstörungen
- Blasenentzündung
- Sexual- und Fruchtbarkeitsstörungen
- Schwangerschaft und Geburt
Allergien/Hauterkrankungen
- Heuschnupfen
- Asthma
- Akne
- Ekzeme (z.B. Neurodermitis)
- Psoriasis (Schuppenflechte)
Magen- und Darmerkrankungen
- Hyperazidität (Übersäuerung) des Magens
- Obstipation (Verstopfung)
- Diarrhö (Durchfall)
- Akute und chronische Gastritis (Entzündung der Magenschleimhaut)
- Magengeschwüre
